Wenn diese Form der Nähe immer wieder ausbleibt, entstehen fast nie nur ein paar frustrierte Abende. Es entsteht ein Kreislauf, der sich Monat für Monat tiefer in die Beziehung frisst.
Problem 1: Du beziehst jedes Nein irgendwann auf dich.
Findet sie mich noch attraktiv? Liebt sie mich noch? Bin ich langweilig geworden? Mache ich etwas falsch? Oder würde sie bei einem anderen Mann plötzlich wieder Lust haben? Selbst Männer, die sonst selbstbewusst durchs Leben gehen, beginnen an sich zu zweifeln, wenn die eigene Partnerin sie über Monate oder Jahre kaum noch körperlich will.
Problem 2: Du wirst vorsichtiger und irgendwann innerlich kleiner
Nach genug Ablehnung versuchst du es nicht mehr. Du berührst sie seltener. Du sprichst das Thema nicht mehr an, weil jedes Gespräch im Streit, in Tränen oder in dem Satz endet: "Du denkst immer nur an das eine." Was von außen wie Gleichgültigkeit aussieht, ist oft Selbstschutz. Du willst nicht noch einmal betteln. Du willst deine Würde behalten.
Problem 3: Pflichtsex fühlt sich fast schlimmer an als gar kein Sex
Du willst nicht, dass sie die Augen schließt und es über sich ergehen lässt. Du willst nicht das Gefühl haben, sie macht es nur, damit wieder Ruhe ist. Was du wirklich vermisst, ist, dass sie von sich aus auf dich zukommt. Dass sie dich berührt, weil sie es will, weil sie das Verlangen hat und dich dabei ansieht wie zu eurer Anfangszeit.
Problem 4: Aus Partnerschaft wird langsam eine funktionierende WG
Ihr organisiert Kinder, Termine, Einkäufe, Rechnungen und Urlaube. Nach außen funktioniert alles. Aber im Bett herrscht Distanz. Und je länger das so bleibt, desto mehr fragst du dich, ob ihr noch ein Paar seid oder nur zwei Menschen, die gemeinsam ein Leben verwalten.
DER SATZ, DEN VIELE MÄNNER DENKEN:
Eine Beziehung ohne Sex fühlt sich irgendwann wie Freundschaft an, nur mit mehr Verantwortung.